Staupevirus breitet sich aus
13.07.2009
Kanton St. Gallen
Blitzmeldung Virus Tod
Tote Füchse: Staupevirus entdeckt
In der Ostschweiz wurden in den letzten Woche immer mehr tote Füchse und Dachse gefunden. Die Tiere waren am Staupevirus erkrankt, erklärte jetzt die St. Gallener Staatskanzlei.
Zahlreiche Füchse und Dachse sind bereits schwer am Staupevirus erkrankt. Sie mussten erlegt werden oder wurden tot aufgefunden, wie die St.Galler Staatskanzlei in einer Pressemitteilung schreibt. Es bestehe keine Gefahr für den Menschen, allerdings sollten Hunde vorsorglich geimpft werden.
Und so erkennt man das Virus: Kranke Tiere fallen durch verändertes Sozialverhalten wie mangelnde Scheu oder Apathie auf. “Wenn Verdachtsfälle beobachtet werden, ist es wichtig, diese dem zuständigen Wildhüter sofort zu melden“, heißt es in der Mitteilung.
Und so verläuft die Krankheit:
Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei Hunden, Füchsen, Dachsen, Mardern, Iltissen und Wiesels auftritt. Sie ist hoch ansteckend und verläuft bei Hunden in der Regel tödlich. Übertragen wird das Virus durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder indirekt (Futter, Wasser). „Bisher wurde noch keine Übertragung des Staupevirus von Wildtieren auf Haushunde beobachtet“, heißt es in der Mitteilung der Staatskanzlei. Es sei aber nicht auszuschließen.
Für Hunde gibt es eine Impfung, die empfohlen wird.
Offenbar breitet sich derzeit von Osten her eine Staupe-Epidemie aus. In Österreich werden schon seit einem Jahr Staupefälle beim Wild beobachtet. Weitere Fälle in der Schweiz und eine Ausbreitung Richtung Westen seien zu erwarten, heißt es in der Pressemitteilung der Staatskanzlei.
Quelle : http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kanton-st-gallen/Tote-Fuechse-Staupevirus-entdeckt;art372445,3855843
Staupevirus breitet sich aus
Montag, 22. März 2010:
Das Staupevirus hat nun auch die Kantone Zürich und Uri erreicht. Die Krankheit, welche vor allem Wildtiere wie Füchse und Dachse befällt, kann auch für Hunde gefährlich sein.
Die Staupe ist eine ansteckende, seuchenartige virale Erkrankung vieler Raubtierarten wie Fuchs, Dachs, Marder und Luchs. Für Menschen ist die Staupe ungefährlich. Haushunde aber können daran erkranken. Deshalb rät das Amt für Forst und Jagd Hundebesitzern, ihre Hunde in Waldnähe an die Leine zu nehmen und den Impfschutz der Tiere zu überprüfen.
Die Übertragung des Virus findet hauptsächlich über die Luft oder über den Kontakt mit Speichel, Nasenfluss, Augenausfluss und weiteren Ausscheidungen statt. Wildtiere mit Verdacht auf Staupe sollten sofort dem zuständigen Wildhüter oder Jagdaufseher gemeldet werden.
(sf/sda/schj)
Die jährlich empfohlene Kombinations-Impfung gewährt genügenden Schutz gegen das Staupevirus.
Merkblatt Staupe der Universität Bern
(PDF-Download, 240 KB)
Hier finden Sie ausführliche Informationen über die Viruserkrankung «Staupe»
(Wikipedia)
Quelle : http://www.kleintierpraxis-altstadt.ch/topic11201.html
Dienstag, den 23. März 2010
http://www.jagdkritik.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=158:staupevirus-breitet-sich-aus&catid=44:schweiz&itemid=90
Mittwoch, 02. Juni 2010
Raum Konstanz: vermehrt kranke und tote Füchse
Region Tuttlingen/Konstanz
Bei einigen Tieren wurde das Staupevirus nachgewiesen. Das Staupevirus wird immer wieder bei Mardern und Füchsen nachgewiesen, aber auch Hunde sind gefährdet. Einen wirksamen Schutz des Hundes vor dieser hoch fieberhaften Krankheit erreicht man durch vorbeugende Impfungen möglichst schon im Jungtieralter und durch regelmäßige Nachimpfungen. Das sagte der Stockacher Tierarzt Gert Knall im Radio 7-Interview. Für den Menschen ist die Staupe ungefährlich, ebenso für die Katze.
Quelle : http://www.radio7.de/index.php?id=73&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=30873&tx_ttnews[backPid]=31&cHash=dc52237d70
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Der Couter wurde am 07.03.2009 erstellt

